Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat
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Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat

Annett Gröschner
Theater · 2024
Zeitgenossen

Über das Werk

„Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ ist ein 2024 bei Hanser erschienener Gesprächsband der Autorinnen Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann, der auf eine Anregung des Verlags zurückgeht. Henriette Hörnigk und Sophie Scherer entwickelten daraus eine Bühnenfassung, die am 20. März 2025 am Staatsschauspiel Dresden unter der Regie von Hörnigk uraufgeführt wurde.

Handlung

Über sieben Abende hinweg treffen sich die drei Autorinnen an Orten wie einem Küchentisch, einer Datsche und an der Spree, trinken und sprechen über ihr Aufwachsen in der DDR und ihre Vorstellungen von einem idealen Staat. Zwischen Anekdote und Analyse entsteht ein Gespräch über Eigentum, Körperbilder und die Gespenster der Vergangenheit, das die drei am Ende zur Gründung eines fiktiven idealen Staates führt.

Kulturelle Bedeutung

Das Buch fand über die Literaturkritik hinaus Resonanz in Rundfunk und Fernsehen, mit Beiträgen unter anderem bei der taz, der Tagesschau und der ZDF-Reihe Terra X. Die von Henriette Hörnigk und Sophie Scherer erarbeitete Bühnenfassung wurde nach der Uraufführung am Staatsschauspiel Dresden auch am Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz nachgespielt.

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3. Oktober 2026 · 6×
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