Über das Werk
Dreiakter des britischen Dramatikers John Boynton Priestley, uraufgeführt am 26. August 1937 im Duchess Theatre in London. Das Stück gehört zu Priestleys Serie sogenannter „Zeitstücke", die von J. W. Dunnes Theorie einer gleichzeitigen Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft inspiriert sind.
Handlung
Am 21. Geburtstag der Tochter Kay feiert die vermögende Familie Conway 1919 das Ende des Ersten Weltkriegs voller Zukunftshoffnungen. Der zweite Akt springt achtzehn Jahre voraus in eine Gegenwart, in der Vermögen, Ehen und Träume der Familie zerbrochen sind, bevor der dritte Akt zum Ausgangsabend von 1919 zurückkehrt.
Kulturelle Bedeutung
Die verschachtelte Zeitstruktur macht das Stück zu einem der eigenständigsten Beispiele britischen Gesellschaftsdramas der Zwischenkriegszeit. Es wird regelmäßig neben „Ein Inspektor kommt" als eines von Priestleys gelungensten „Time Plays" genannt.