Über das Werk
Die verschenkte Frau ist eine komische Oper in drei Akten von Eugen d’Albert nach einem Libretto von Rudolf Lothar. Die Partitur erschien 1911, kurz vor der Uraufführung am 6. Februar 1912 an der Wiener Hofoper.
Handlung
Der eifersüchtige Gastwirt Antonio misstraut seiner tugendhaften Frau Beatrice ohne Grund. Auf Rat des Kapuzinerpaters Fra Angelico begibt sich Beatrice auf eine Wallfahrt; zeitgleich trifft ihre zum Verwechseln ähnliche Schwester Felicia in Frascati ein und gibt sich als Beatrice aus, um Antonios Eifersucht auf die Probe zu stellen. Nach Verwicklungen und der Rückkehr der echten Beatrice klärt sich das Missverständnis, und Antonio schwört seiner Eifersucht ab.
Kulturelle Bedeutung
Mit dem heiteren Verwechslungsstoff wandte sich d’Albert nach ernsteren Werken wie „Tiefland“ bewusst der komischen Oper zu; das Werk zeigt die stilistische Bandbreite seines mittleren Schaffens.