Über das Werk
Die Schweizer Familie ist eine lyrische Oper (Singspiel) in drei Akten von Joseph Weigl nach einem Libretto von Ignaz Franz Castelli, das auf dem französischen Vaudeville „Pauvre Jacques“ (1807) von Sewrin und René de Chazet beruht. Die Uraufführung fand am 14. März 1809 im Theater am Kärntnertor in Wien unter Weigls eigener Leitung statt.
Handlung
Emmeline, Tochter des Schweizer Bauern Richard Boll, ist heimlich mit dem Hirten Jakob verlobt, leidet aber unter der erzwungenen Trennung von Familie und Heimat. Ein Graf, dem einst Bolls Vater das Leben rettete, hilft, die Familie wieder zusammenzuführen und den Liebenden ihr Glück zu ermöglichen.
Kulturelle Bedeutung
Die Oper zählte zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenwerken ihrer Zeit und blieb bis in die 1830er Jahre auf zahlreichen europäischen Bühnen im Repertoire; Ignaz Moscheles komponierte Klaviervariationen über Themen aus dem Werk.
