Über das Werk
Die schwarze Orchidee ist eine „Opera grottesca“ in drei Akten von Eugen d’Albert nach einem Libretto von Karl Michael von Levetzow. Sie wurde am 1. Dezember 1928 am Neuen Theater Leipzig unter dem Dirigenten Gustav Brecher in einer Inszenierung von Walther Brügmann uraufgeführt.
Handlung
Die Handlung versetzt das Gangster- und Nachtclubmilieu des New Yorker Prohibitionszeitalters auf die Bühne: Der Juwelendieb Percy Garnett hinterlässt bei jedem Einbruch eine selbstgezüchtete schwarze Orchidee. In der Wolkenkratzerbar „Mount Everest“ wird er zum Rivalen des Geheimdienstchefs Bobby Pinkleton um die Gunst von Lady Grace.
Kulturelle Bedeutung
D’Albert wollte das Werk nach eigener Aussage „aus dem Bedürfnis nach Heiterkeit heraus“ schreiben und mischte Jazz-Elemente wie Foxtrott und Shimmy in die Partitur; die Oper blieb dennoch eine Randerscheinung in seinem Werk und wird bis heute selten gespielt.