Die schöne Galathée
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Die schöne Galathée

Franz von Suppé
Oper · 1865
OperetteKomödie

Über das Werk

Die schöne Galathée ist eine komisch-mythologische Operette in einem Akt von Franz von Suppé nach einem Libretto von Leonhard Kohl von Kohlenegg (unter dem Pseudonym Poly Henrion), das die antike Pygmalion-Sage parodiert. Sie wurde am 30. Juni 1865 im Berliner Meysels-Theater uraufgeführt.

Handlung

Der Bildhauer Pygmalion hat sich in die von ihm geschaffene Marmorstatue der Galathée verliebt und weigert sich, sie an einen Sammler zu verkaufen. Auf sein Bitten erweckt Venus die Statue zum Leben – doch die lebende Galathée entpuppt sich als eitel und untreu: Sie kokettiert mit Pygmalions Diener Ganymed und lässt sich vom reichen Midas beschenken. Enttäuscht bittet Pygmalion Venus, die Verwandlung rückgängig zu machen, und verkauft die Statue schließlich doch.

Kulturelle Bedeutung

Die Operette gilt als eine der geschlossensten Bühnenschöpfungen Suppés und wurde rasch international nachgespielt; das englischsprachige Nachschlagewerk Grove Music Online widmet ihr einen eigenen Werkeintrag. Bis heute lebt sie vor allem durch ihre schwungvolle Ouvertüre im Konzertrepertoire weiter.

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