Die Rose von Stambul
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Die Rose von Stambul

Leo Fall
Oper · 1916
Operette

Über das Werk

Die Rose von Stambul ist eine Operette in drei Akten von Leo Fall nach einem Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald. Sie wurde am 2. Dezember 1916 im Theater an der Wien uraufgeführt und zählt zu den international erfolgreichsten Werken der sogenannten Silbernen Operettenära.

Handlung

Der aufgeklärte Achmed Bey verfasst reformistische Schriften unter dem Pseudonym André Léry, um seinen als Minister amtierenden Vater nicht bloßzustellen. Seine Verlobte Kondja Gül, mit der ihn eine arrangierte Ehe verbindet, schwärmt ahnungslos für den fernen Schriftsteller André Léry, ohne zu wissen, dass es sich um ihren eigenen Mann handelt. Erst in der Schweiz, wohin Kondja nach der Hochzeitsnacht flieht, klärt sich die doppelte Identität, und beide erkennen, dass ihre Gefühle für Achmed und für André Léry demselben Mann gelten.

Kulturelle Bedeutung

Neben Die Dollarprinzessin gehört das Werk zu Falls meistgespielten Operetten und wurde mehrfach verfilmt, zuletzt 1953 mit Inge Egger und Paul Hörbiger in den Hauptrollen; eine vollständige Einspielung der Originalmusik erschien 2011 bei Naxos.

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