Über das Werk
Operette in einem Vorspiel und drei Akten von Franz von Suppé nach einem Libretto von Richard Genée und Bruno Zappert, uraufgeführt am 27. Oktober 1888 im Wiener Carltheater – Suppés letzte vollendete Operette.
Handlung
In einer Folge wechselnder Schauplätze zieht Graf Rudolf durch Paris, Schweden und Venedig und lässt sich auf mehrere amouröse Abenteuer ein, während seine treue Braut Stella ihm heimlich folgt und über ihn wacht. Am Ende kehrt Rudolf zu ihr zurück.
Kulturelle Bedeutung
Die Wiener Presse reagierte 1888 uneinheitlich: Während die Zeitung „Die Presse“ dem Text eine „anmuthige Liebesgeschichte“ zugutehielt, bemängelten andere Stimmen, das mit Vorspiel und drei Akten als Bilderbogen angelegte Stück biete kaum durchgehende Handlung, sondern vor allem operettentypische Milieus. Suppés musikalische Erfindungsgabe gilt als ungebrochen, wenn auch stärker lyrisch als dramatisch geprägt.