Die Geisha
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Die Geisha

Sidney Jones
Oper · 1896

Über das Werk

Die Geisha ist eine englische Operette in zwei Akten von Sidney Jones nach einem Buch von Owen Hall, mit Liedtexten von Harry Greenbank und zusätzlichen Songs von Lionel Monckton. Die Uraufführung fand am 25. April 1896 im Daly's Theatre in London statt; die deutsche Bearbeitung von Julius Freund und Curt Max Roehr kam 1897 am Lessing-Theater Berlin heraus.

Handlung

Ein britischer Marineoffizier gerät in einem japanischen Hafenort in die Nähe der Geisha O Mimosa San, während seine Verlobte unerwartet anreist. Um ihn zurückzugewinnen, verkleidet sie sich selbst als Geisha im Teehaus – ein Verwechslungsspiel, das über einen eifersüchtigen Gouverneur und eine Versteigerung zur Auflösung kommt.

Kulturelle Bedeutung

Mit rund 760 Vorstellungen in London zählte „Die Geisha“ zu den erfolgreichsten Musiktheaterwerken ihrer Zeit und gilt als einer der ersten international erfolgreichen britischen Bühnenmusikerfolge; allein in Deutschland kamen bis in die 1900er Jahre mehrere tausend Aufführungen zusammen, etwa am Berliner Schillertheater und im Wiener Carl-Theater. Das Stück trug wesentlich dazu bei, dass der Begriff „Geisha“ auch außerhalb Japans bekannt wurde.

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