Über das Werk
Die Försterchristl ist eine Operette in drei Akten von Georg Jarno nach einem Libretto von Bernhard Buchbinder. Die Uraufführung fand am 17. Dezember 1907 im Theater in der Josefstadt in Wien statt, wo Jarnos Bruder Josef als Direktor amtierte.
Handlung
Die Försterstochter Christl wird von zwei Verehrern umworben, dem eitlen Verwalter Földessy und dem großmäuligen Peter Walperl. Als Kaiser Franz Joseph wegen eines Wagenschadens unerwartet allein im Wald auf sie trifft, verliebt sich Christl in ihn, ohne zu wissen, wen sie vor sich hat.
Kulturelle Bedeutung
Mit ihren schwungvollen Walzermelodien wurde die Försterchristl zu Jarnos größtem Bühnenerfolg und lief in Wien bis Ende Februar fast täglich; Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum übernahmen das Werk, ebenso der New Yorker Broadway, wo es 1910/11 unter dem Titel „The Girl and the Kaiser“ gezeigt wurde.