Über das Werk
Die Dollarprinzessin ist eine Operette in drei Akten von Leo Fall nach einem Libretto von Alfred Maria Willner und Fritz Grünbaum, das auf dem Lustspiel Die Dollarprinzessinnen von Gatti und Trotha beruht. Sie wurde am 2. November 1907 im Theater an der Wien mit Mizzi Günther als Alice uraufgeführt und wurde einer von Falls größten Bühnenerfolgen.
Handlung
Der amerikanische Selfmademillionär John Couder will seine Tochter Alice standesgemäß in den europäischen Adel verheiraten und erzieht sie entsprechend. Alice verliebt sich in ihren Sekretär Fredy Wehrburg, der jedoch selbst aus wohlhabendem Haus stammt und sich weigert, um sie zu werben, solange sie auf ihrer finanziellen Überlegenheit beharrt. Fredy verlässt New York und baut sich in Kanada ein eigenes Vermögen auf; als Couder und die gewandelte Alice ihn ein Jahr später aufsuchen, finden die beiden zueinander.
Kulturelle Bedeutung
Nach dem Wiener Erfolg eroberte die Operette rasch Berlin, London und New York und gilt bis heute als eines von Falls international meistgespielten Werken; in Südamerika ist sie bis in die Gegenwart im Repertoire vertreten. Die New York Times hob seinerzeit hervor, dass Falls Musik über bloße Unterhaltung hinausreiche.
