Über das Werk
Operette in drei Akten von Paul Abraham nach einem Libretto von Alfred Grünwald, Fritz Löhner-Beda und Imre Földes. Die Uraufführung fand am 24. Juli 1931 im Neuen Theater Leipzig statt; der Stoff greift lose die Geschichte der 1893 entmachteten hawaiischen Königin Liliʻuokalani auf.
Handlung
Prinzessin Laya kehrt, als Jazzsängerin Suzanne Provence verkleidet, heimlich nach Honolulu zurück, das inzwischen unter amerikanischer Verwaltung steht. Auf der Überfahrt verliebt sich Kapitän Stone in sie, und beim Blumenfest wird sie zur „Blume von Hawaii“ gekürt; der Gouverneur zwingt sie im Gegenzug, auf ihre Thronansprüche zu verzichten. In Monte Carlo klärt sich am Ende alles: Laya findet zu ihrem versprochenen Prinzen Lilo-Taro, Stone zur echten Suzanne Provence.
Kulturelle Bedeutung
Mit ihren eingängigen Melodien und dem exotischen Kolorit der zwanziger Jahre wurde die Operette zu Abrahams größtem Bühnenerfolg und 1933 verfilmt; nach der Verfolgung des jüdischen Komponisten durch die Nationalsozialisten geriet sie jahrzehntelang in Vergessenheit.