Des Teufels Lustschloss
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Des Teufels Lustschloss

Franz Schubert
Oper · 1879
Oper

Über das Werk

Des Teufels Lustschloss ist eine dreiaktige „natürliche Zauber-Oper“ von Franz Schubert mit gesprochenen Dialogen nach August von Kotzebue, der seinerseits auf ein französisches Vorbild von Joseph-Marie Loaisel de Tréogate zurückgriff. Der erst sechzehnjährige Schubert komponierte das Werk 1813/14 gleich in zwei Fassungen; zu seinen Lebzeiten blieb es unaufgeführt und wurde erst am 12. Dezember 1879 im Wiener Musikvereinssaal konzertant uraufgeführt.

Handlung

Ein Adliger stellt den frisch vermählten Ehemann seiner Nichte auf die Probe, indem er ihn in einem angeblich von Geistern heimgesuchten Schloss allerlei Illusionen und Bühnentricks aussetzt, um seine Treue und Standhaftigkeit zu prüfen. Am Ende entpuppen sich die vermeintlich übernatürlichen Schrecken als Inszenierung, und die eheliche Beständigkeit erweist sich als bestanden.

Kulturelle Bedeutung

Als frühestes vollständig erhaltenes Bühnenwerk Schuberts gilt Des Teufels Lustschloss vor allem als Zeugnis seiner kompositorischen Frühreife; eine szenische Uraufführung erlebte das Werk sogar erst 1978 am Hans-Otto-Theater Potsdam, mehr als 160 Jahre nach seiner Entstehung.

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