Der Trompeter von Säkkingen
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Der Trompeter von Säkkingen

Victor Ernst Nessler
Oper · 1884

Über das Werk

Oper in einem Vorspiel und drei Akten von Victor Ernst Nessler nach einem Libretto Rudolf Bunges, das auf Joseph Victor von Scheffels gleichnamigem Versepos (1854) beruht; uraufgeführt am 4. Mai 1884 im Leipziger Stadttheater unter der Leitung von Arthur Nikisch, dem Nessler die Oper gewidmet hatte.

Handlung

Der mittellose Trompeter Werner verdient sich am Hof des Freiherrn von Schönau als Musiklehrer dessen Tochter Maria seinen Unterhalt und verliebt sich in sie, obwohl der Standesunterschied eine Verbindung unmöglich erscheinen lässt. Nach Intrigen, einem Duell und Werners Vertreibung stellt sich am Ende heraus, dass er selbst von hoher Geburt ist, sodass der Standesunterschied fällt und die Liebenden zueinanderfinden.

Kulturelle Bedeutung

Der Trompeter von Säkkingen wurde über Nacht zu Nesslers größtem Erfolg und machte ihn im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt, begünstigt auch durch die schon zuvor immense Popularität von Scheffels Versepos. Weitere Aufführungen folgten unter anderem 1887 an der Metropolitan Opera in New York und 1892 durch ein Hamburger Ensemble im Theatre Royal Drury Lane in London; die Stadt Säckingen verlieh Nessler dafür die Ehrenbürgerschaft.

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