Über das Werk
Komödie in fünf Akten von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais, um 1778 vollendet, aber wegen königlicher Zensur erst am 27. April 1784 an der Comédie-Française uraufgeführt. Das Stück bildet den zweiten Teil der Figaro-Trilogie um Graf Almaviva und seinen Diener Figaro.
Handlung
Am Hochzeitstag von Figaro und der Kammerzofe Susanne versucht Graf Almaviva, sein Recht auf die Braut vor der Ehe durchzusetzen. Mit Verkleidungen, vertauschten Briefen und der Hilfe der Gräfin durchkreuzen Figaro und Susanne seine Pläne binnen eines einzigen, turbulenten Tages.
Kulturelle Bedeutung
Die offene Kritik an Standesprivilegien machte das Stück zu einem der meistdiskutierten Theaterereignisse am Vorabend der Französischen Revolution. Als Textgrundlage für Mozarts und Da Pontes Oper „Le nozze di Figaro" (1786) wurde es zusätzlich musikgeschichtlich prägend.
