Der Templer und die Jüdin
—
0 Bewertungen

Der Templer und die Jüdin

Heinrich August Marschner
Oper · 1829

Über das Werk

Große romantische Oper in drei Akten von Heinrich Marschner nach einem Libretto von Wilhelm August Wohlbrück, uraufgeführt am 22. Dezember 1829 am Stadttheater Leipzig. Wohlbrück verarbeitete Walter Scotts Roman „Ivanhoe“ (1819) über mehrere zwischengeschaltete Bühnenbearbeitungen für die Opernbühne.

Handlung

Der verwundete Ritter Ivanhoe und die Jüdin Rebecca lieben sich, doch Rebecca wird von normannischen Rittern entführt und vom Templer Brian de Bois-Guilbert bedrängt. Als sie vor einem geistlichen Gericht der Zauberei angeklagt wird, kämpft Ivanhoe im Gottesurteil gegen Guilbert um ihr Leben. Nach Ivanhoes Sieg entlarvt der zurückgekehrte König Richard Löwenherz die Templer als Unruhestifter und stellt die Ordnung wieder her.

Kulturelle Bedeutung

Neben „Der Vampyr“ und „Hans Heiling“ zählt die Oper zu Marschners drei erfolgreichsten Bühnenwerken und wurde zu seinen Lebzeiten an zahlreichen deutschen Bühnen nachgespielt. Der Stoff nach Scott traf den Publikumsgeschmack der 1820er Jahre für mittelalterlich-exotische Rittersujets und historische Kostümopern.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil