Über das Werk
„Der Riss“ ist ein neues Stück von Marco Damghani, das er im Auftrag des Schauspiel Leipzig schreibt. Die Uraufführung in seiner eigenen Regie ist für den 4. Februar 2027 in der Leipziger Spielstätte Diskothek angekündigt. Das Theater ordnet den Text als humoristische Groteske ein.
Handlung
Schauplatz ist Lümow, ein erfundenes Dorf. Anna will im alten Kornspeicher ein Start-up mit Platz für kreative Leute aufbauen, und der Ort streitet darüber, ob er sich wirtschaftlich neu aufstellen soll. Unterdessen öffnet sich im Asphalt der Dorfstraße ein Riss, um den sich lange niemand kümmert; er wächst vom kleinen Makel zum Hindernis, bis er das Dorf räumlich und politisch in zwei Lager teilt.
Kulturelle Bedeutung
Nach „Die Leiden des jungen Azzlack“ (2021) und „Anouk & Adofa“ (2022) ist „Der Riss“ der dritte eigene Text, den Damghani am Schauspiel Leipzig selbst inszeniert. Wie in seinen früheren Arbeiten verknüpft er darin politische Streitfragen mit dem Alltag einer überschaubaren Gemeinschaft.