Der Müller als Zauberer, Betrüger und Brautwerber
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Der Müller als Zauberer, Betrüger und Brautwerber

Michail Matwejewitsch Sokolowski
Oper · 1779

Über das Werk

Der Müller als Zauberer, Betrüger und Brautwerber ist eine komische Oper in drei Akten nach dem Libretto von Alexander Ablessimow; die Musik stellte der Geiger und Komponist Michail Sokolowski aus russischen Volksliedmelodien zusammen und komponierte die dramaturgisch tragenden Nummern selbst. Die Uraufführung fand am 31. Januar 1779 im Theater des Unternehmers Michael Maddox in Moskau statt, kurz darauf folgte eine Aufführung im Winterpalast in Sankt Petersburg.

Handlung

Der gerissene Müller Faddej nutzt seinen Ruf als Zauberer, um dem Bauernsohn Filimon zu seiner Braut Anjuta zu verhelfen, deren Eltern sich über einen adligen oder einen bäuerlichen Bewerber uneinig sind. Mit einer List präsentiert er Filimon beiden Seiten passend und bringt so die Heirat zustande.

Kulturelle Bedeutung

Das Werk gilt als die erste russische komische Oper und war im 18. Jahrhundert die erfolgreichste ihrer Art; sie blieb bis ins 19. Jahrhundert im Repertoire russischer Bühnen. Die Musik wurde lange fälschlich dem Komponisten Jewstignei Fomin zugeschrieben, gilt heute aber als Sokolowskis Werk.

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