Der Kissenmann
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Der Kissenmann

Martin McDonagh
Theater · 2003
DramaZeitgenossen

Über das Werk

Theaterstück in zwei Akten von Martin McDonagh, uraufgeführt am 13. November 2003 im Cottesloe des Royal National Theatre in London mit David Tennant in der Hauptrolle. Es war McDonaghs erstes eigenständiges Stück nach seinen beiden irischen Trilogien und das erste, das nicht in Irland angesiedelt ist.

Handlung

In einem fiktiven totalitären Staat wird der Schriftsteller Katurian K. Katurian von zwei Polizeibeamten verhört, weil seine grausamen Kurzgeschichten über Kindesmisshandlung Parallelen zu einer Serie realer Kindermorde aufweisen. Gemeinsam mit seinem geistig behinderten Bruder Michal gerät er unter Verdacht; im Verlauf des Verhörs verschwimmen die Zeitebenen zwischen Katurians erzählten Geschichten und der Gegenwart der Vernehmung.

Kulturelle Bedeutung

„Der Kissenmann“ gewann 2004 den Laurence Olivier Award als bestes neues Stück, und die New Yorker Broadway-Produktion wurde mit dem New York Drama Critics' Circle Award ausgezeichnet. Das Stück gilt als McDonaghs handwerklich komplexestes Werk, weil es die Wirkmacht des Erzählens selbst zum Thema macht, statt wie seine früheren Stücke im ländlichen Irland zu spielen.

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