Der Improvisator
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Der Improvisator

Eugen d’Albert
Oper · 1902

Über das Werk

Eugen d’Albert vertonte mit „Der Improvisator“ eine Oper in drei Aufzügen nach dem Libretto von Gustav Kastropp. Die Uraufführung fand am 26. Februar 1902 an der Königlichen Oper Berlin statt.

Handlung

Im Padua des Jahres 1540, das unter venezianischer Fremdherrschaft steht, gerät der von Venedig eingesetzte Doge Angelo Malepieri zunehmend unter Druck seines eigenen, auf Spitzeltum gegründeten Herrschaftssystems. Auf falsche Anschuldigungen seines Haushofmeisters Sesto hin wird ein Vertrauter zum Tode verurteilt; Malepieris Tochter Silvia hilft, den Verurteilten – den Sänger und Stegreifdichter Cassio Belloni, den Titelhelden – aus dem Kerker zu befreien. Die Handlung mündet in ein Karnevalsfest mit Maskenball, bei dem sich die politischen Intrigen zuspitzen.

Kulturelle Bedeutung

Der Stoff um Spitzeltum und Willkürherrschaft im venezianisch besetzten Padua zählt zu den politisch zugespitzteren Libretti in d’Alberts Frühwerk; im Repertoire konnte sich die Oper neben „Tiefland“ nicht dauerhaft behaupten.

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