Über das Werk
Singspiel („komische Oper“) in einem Akt von Heinrich Marschner nach einem Libretto von Friedrich Kind, der später auch das Libretto zu Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ schrieb. Marschner leitete als Dresdner Musikdirektor selbst die Uraufführung am 22. Februar 1825.
Handlung
Suschen soll auf Wunsch ihres Vormunds Lorenz den wohlhabenden Bauern Barthel heiraten, damit dieser dessen Schmiede übernehmen kann; sie liebt jedoch den Förster Felix. Gemeinsam mit Felix verleitet sie Barthel dazu, unerlaubt einen Baum im Wald zu fällen. Als Barthel dabei ertappt wird, entgeht er der Strafe nur, indem er die Schmiede an Lorenz verkauft, wodurch Suschen und Felix heiraten können.
Kulturelle Bedeutung
Die Uraufführung fiel durch: Die Leipziger Allgemeine musikalische Zeitung urteilte, weder Text noch Musik hätten gefallen, und jahrzehntelang blieb das Werk danach unaufgeführt. Erst 1853 brachte Marschner eine überarbeitete Fassung unter dem Titel „Geborgt“ am Berliner Krollschen Theater heraus.
