Über das Werk
„Der Hobbit“ ist eine Bühnenfassung von Greg Banks nach J. R. R. Tolkiens gleichnamigem Fantasyroman, der am 21. September 1937 im Londoner Verlag George Allen & Unwin erschien und im Deutschen unter anderem als „Der kleine Hobbit“ (Walter Scherf, 1957) und „Der Hobbit oder Hin und zurück“ (Wolfgang Krege, 1997) vorliegt. Banks' Fassung für fünf Schauspieler:innen und zwei Musiker mit einer Originalpartitur von Thomas Johnson wurde am 12. März 2019 am Children's Theatre Company in Minneapolis uraufgeführt. Am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo Christina Rast Regie führt, ist die für November 2026 angesetzte Inszenierung die deutschsprachige Erstaufführung dieser Bühnenfassung.
Handlung
Der Hobbit Bilbo Beutlin wird vom Zauberer Gandalf und dreizehn Zwergen unter Führung von Thorin Eichenschild auf eine Reise geschickt, um den von dem Drachen Smaug gehüteten Schatz der Zwerge zurückzuerobern. Unterwegs begegnet er Trollen, Goblins und Riesenspinnen sowie dem geheimnisvollen Gollum, von dem er einen magischen Ring gewinnt. Aus dem zunächst zögerlichen Hobbit wird im Verlauf der gefährlichen Reise ein Held, der nach dem Tod Smaugs in der Schlacht der Fünf Heere mit seinem Anteil des Schatzes heimkehrt.
Kulturelle Bedeutung
„Der Hobbit“ ist die Vorgeschichte zu Tolkiens „Der Herr der Ringe“, wurde in über 60 Sprachen übersetzt und prägte als eines der grundlegenden Werke die moderne Fantasyliteratur. Neben mehreren Verfilmungen, darunter Peter Jacksons Kinotrilogie (2012–2014), existieren zahlreiche Bühnenfassungen; Banks' Version wurde seit der Minneapoliser Uraufführung auch an anderen US-Theatern wie dem Dobama Theatre in Cleveland und der Arden Theatre Company in Philadelphia nachgespielt.
