Der Dämon
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Der Dämon

Anton Grigorjewitsch Rubinstein
Oper · 1875

Über das Werk

"Der Dämon" ist eine fantastische Oper in drei Akten und fünf Bildern von Anton Rubinstein nach dem Libretto von Pawel Wiskowatow, das auf Michail Lermontows Versdichtung "Der Dämon" beruht. Rubinstein vollendete die Komposition bereits 1871; die Uraufführung unter Eduard Nápravník fand erst am 25. Januar 1875 am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt.

Handlung

Im Kaukasus wirbt ein gefallener Dämon um die Seele der georgischen Fürstentochter Tamara und lässt dafür sogar ihren Verlobten ermorden. Tamara widersteht seinen Verführungskünsten zweimal, erliegt aber schließlich seiner letzten Liebesbeteuerung und stirbt bei seinem Kuss; während Engel ihre Seele in den Himmel geleiten, bleibt der Dämon verstoßen zurück.

Kulturelle Bedeutung

"Der Dämon" zählte bald nach der Uraufführung zu den meistgespielten Opern Russlands und kam 1880 in Hamburg erstmals auf eine deutsche Bühne. Nach Jahrzehnten der Seltenheit im Westen erlebte das Werk unter anderem 1997 bei den Bregenzer Festspielen sowie später in Zusammenarbeit mit der Moskauer Helikon-Oper Neuinszenierungen.

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