Das unterbrochene Opferfest
—
0 Bewertungen

Das unterbrochene Opferfest

Peter von Winter
Oper · 1796

Über das Werk

Das unterbrochene Opferfest ist eine heroisch-komische Oper in zwei Aufzügen von Peter von Winter nach einem Libretto von Franz Xaver Huber, das auf Romanen Jean-François Marmontels über die spanische Eroberung Perus beruht. Die Uraufführung fand am 14. Juni 1796 im Theater am Kärntnertor in Wien statt.

Handlung

Der Engländer Murney hat die Inkas von portugiesischer Fremdherrschaft befreit und lebt in der Nähe der Inka-Prinzessin Myrrha und seiner totgeglaubten ersten Frau Elvira. Ein eifersüchtiger General verstrickt beide Frauen in eine Intrige, die Murney beim Opferfest der Sonnenpriester fast das Leben kostet. Erst das Geständnis der Verschwörer rettet ihn; der Anstifter wird verbannt statt hingerichtet.

Kulturelle Bedeutung

Mit diesem Werk wurde Winter neben Mozart und Weigl zu einem der wenigen deutschen Opernkomponisten seiner Generation mit europäischem Ruf; die Oper hielt sich bis 1917 auf deutschen Bühnen. Beethoven griff ihre Beliebtheit 1799 mit Klaviervariationen über das Lied „Kind, willst du ruhig schlafen“ (WoO 75) auf.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil