Dantons Tod
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Dantons Tod

Gottfried von Einem
Oper · 1947
Tragödie

Über das Werk

Dantons Tod ist eine Oper in zwei Teilen von Gottfried von Einem nach einem Libretto von Boris Blacher und dem Komponisten, das auf Georg Büchners gleichnamigem Drama beruht. Die Uraufführung am 6. August 1947 bei den Salzburger Festspielen war Einems erste Oper und machte den 29-Jährigen praktisch über Nacht international bekannt.

Handlung

Im Paris des Jahres 1794 hat sich Georges Danton, ernüchtert von der Revolution, aus der Politik zurückgezogen, während Robespierre unter dem Druck von Saint-Just eine neue Terrorwelle vorbereitet. Auf Saint-Justs Drängen lässt Robespierre Danton und seine Gefolgsleute verhaften; nach einem Schauprozess werden sie zur Guillotine geführt, während Dantons Frau Julie dem Wahnsinn verfällt.

Kulturelle Bedeutung

Mit ihrer maßvoll modernen, weitgehend tonalen Musiksprache und den wirkungsvollen Chorszenen des Tribunals gilt die Oper als Schlüsselwerk der österreichischen Nachkriegsoper und begründete Einems Ruf als führender Opernkomponist seiner Generation.

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