Über das Werk
„Comedian Harmonists – Eine Erinnerung in mehreren Stimmen“ ist ein Musiktheaterstück von Cordula Däuper (Buch und Regie) und Johannes Müller (Buch) mit musikalischer Einrichtung und Arrangements von Jörg Daniel Heinzmann. Es wurde am 27. Februar 2025 im Schlosstheater Schwetzingen durch das Nationaltheater Mannheim uraufgeführt und erzählt die Geschichte des 1927 in Berlin gegründeten Gesangsensembles Comedian Harmonists anhand von Erinnerungen und dokumentarischem Material.
Handlung
Fünf Sänger und ein Pianist finden sich im Dezember 1927 nach einem Zeitungsaufruf Harry Frommermanns in einer Berliner Wohnung zusammen, angeregt von Aufnahmen der US-amerikanischen Gruppe The Revelers. Das Stück verfolgt den Weg der sechs Musiker von den schwierigen Anfängen über den Durchbruch 1930 in Leipzig und internationale Erfolge bis zur Zerschlagung des Ensembles 1935, als drei jüdische Mitglieder mit Berufsverbot belegt wurden und sich die Gruppe in Verfolgung und Exil auflöste.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück reiht sich in eine Serie eigener biografischer Musiktheaterabende von Däuper und Müller über Musikerpersönlichkeiten wie Cole Porter, Clara Schumann und Fanny Hensel und hält zugleich die Erinnerung an ein durch nationalsozialistische Verfolgung zerstörtes Ensemble der Weimarer Republik wach.
