Boccaccio
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Boccaccio

Franz von Suppé
Oper · 1879
OperetteKlassiker

Über das Werk

Boccaccio ist eine komische Operette in drei Akten von Franz von Suppé nach einem Libretto von Camillo Walzel (F. Zell) und Richard Genée, das Motive aus Giovanni Boccaccios „Decamerone“ zu einer freien Handlung um den Dichter selbst verarbeitet. Sie wurde am 1. Februar 1879 im Wiener Carltheater uraufgeführt und gilt als Höhepunkt in Suppés Operettenschaffen.

Handlung

Im Florenz des 14. Jahrhunderts sorgen Boccaccios freimütige Novellen für Aufsehen: Die Frauen der Stadt schwärmen für den Dichter, während ihre Ehemänner und Väter ihn aus der Stadt vertreiben wollen. Als Fassbinderlehrling verkleidet, mischt sich Boccaccio unter das Volk, verwickelt seine Gegner in eigene Liebesabenteuer und gewinnt am Ende die Herzogstochter Fiammetta zur Frau.

Kulturelle Bedeutung

Mit Nummern wie dem Ständchen „Hab' ich nur deine Liebe“ zählt „Boccaccio“ neben „Die Fledermaus“ und „Der Bettelstudent“ zu den meistgespielten Operetten des 19. Jahrhunderts; das Werk wurde rasch in zahlreiche Sprachen übersetzt und 1936 sowie 1940 verfilmt.

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