Banditenstreiche
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Banditenstreiche

Franz von Suppé
Oper · 1867
OperetteKomödie

Über das Werk

Banditenstreiche ist ein operettenhaftes Singspiel von Franz von Suppé, ursprünglich in einem Akt nach einer Textvorlage von B. Boutonnier. Es wurde am 27. April 1867 im Wiener Carltheater uraufgeführt und später zu einer dreiaktigen Fassung erweitert.

Handlung

In einer italienischen Hafenstadt verhindert der als greisenhafter Diener getarnte Banditenhauptmann Malandrino zunächst die Hochzeit von Lidia, der Tochter des Bürgermeisters, mit ihrem Geliebten Gaetano, weil der wohlhabende Lelio als Bräutigam erwartet wird. Malandrino überfällt den ankommenden Lelio, tauscht mit ihm die Kleidung und gibt sich selbst als reichen Fremden aus. Beim Hochzeitsfest gibt er sich zu erkennen, erzwingt die Zustimmung zur Verbindung von Lidia und Gaetano und verteilt die zuvor erbeutete Beute unter den Gästen.

Kulturelle Bedeutung

Zeitgenössische Kritiker fanden nach der Ouvertüre kaum noch gelungene musikalische Einfälle, doch der Suppé-Biograf Hans-Dieter Roser hebt bis heute die geschickte, blitzartige Aneinanderreihung komischer Situationen hervor. Das Werk zählt zur „goldenen Operettenära“ der 1860er Jahre.

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