Aufstieg und Fall der Suzakus
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Aufstieg und Fall der Suzakus

Yukio Mishima
Theater · 1967

Über das Werk

„Aufstieg und Fall der Suzakus“ ist ein vierteiliges Drama von Yukio Mishima, veröffentlicht am 25. Oktober 1967 bei Kawade Shobō Shinsha und bereits am 13. Oktober 1967 in der Kinokuniya Hall in Tokio mit Nobuo Nakamura in der Hauptrolle uraufgeführt. Mishima baute das Stück bewusst parallel zu Euripides' Tragödie „Herakles“ auf.

Handlung

Zwischen Frühjahr 1944 und Kriegsende erzählt das Stück vom Niedergang der kaisertreuen Adelsfamilie Suzaku. Markgraf Tsunetaka lehnt es ab, seine politischen Verbindungen zu nutzen, um seinen Sohn Tsunehiro vor dem gefährlichen Fronteinsatz zu bewahren; der Sohn fällt, und Tsunetaka lebt nach der Niederlage zurückgezogen in den Ruinen seines Hauses.

Kulturelle Bedeutung

Mishima übertrug die Struktur von Euripides' „Herakles“ – Sieg, Tod der Söhne, Tod der Frau, Annahme des Schicksals – auf das Nachkriegsjapan und machte aus Herakles' Wahnsinn Tsunetakas stille, kaisertreue Selbstaufopferung. Das Stück wurde freundlich aufgenommen, erreichte aber nicht den kritischen Rang von „Madame de Sade“, und zählt zu Mishimas dichtesten Auseinandersetzungen mit Ehre und Untergang.

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