Über das Werk
„Arrighetto” ist eine einaktige Oper von Carlo Coccia nach einem Libretto von Angelo Anelli, das auf der Erzählung von Madonna Beritola aus Boccaccios „Decameron” beruht. Sie wurde am 9. Januar 1813 am Teatro San Moisè in Venedig uraufgeführt.
Handlung
Madonna Beritola hat im Zuge einer politischen Verfolgung ihre beiden Söhne verloren und lebt zurückgezogen, bis einer der Söhne unerkannt am Hof des Grafen Corrado dient und sich in dessen Tochter verliebt; über Verwicklungen und eine drohende Verurteilung führt die Handlung schließlich zur Wiedererkennung von Mutter und Sohn.
Kulturelle Bedeutung
Das kurze, für ein kleines venezianisches Theater geschriebene Werk gehört zu Coccias frühen Erfolgen aus seiner venezianischen Zeit, bevor ihn der aufkommende Rossini in den Hintergrund drängte; im Zuge der Wiederentdeckung wenig bekannter Belcanto-Opern wurde es unter anderem 2007 am Teatro Coccia in Novara neu aufgeführt und eingespielt.
