Über das Werk
Armida ist ein Dramma per musica in drei Akten von Antonio Salieri nach einem Libretto von Marco Coltellini, das auf Torquato Tassos Versepos Das befreite Jerusalem zurückgeht. Die Uraufführung fand am 2. Juni 1771 am Wiener Burgtheater statt – Salieris erste Opera seria.
Handlung
Die Zauberin Armida verliebt sich in den Kreuzritter Rinaldo und hält ihn mit ihren Künsten von der Schlacht um Jerusalem fern. Als Gefährten Rinaldo zur Rückkehr zu seinem Heer bewegen, muss Armida ihn ziehen lassen und bleibt allein mit ihrem Schmerz und ihrer Rachsucht zurück.
Kulturelle Bedeutung
Mit Armida gelang dem einundzwanzigjährigen Salieri, deutlich beeinflusst von Christoph Willibald Glucks Opernreform, ein sofortiger Erfolg, der ihn als ernstzunehmenden Komponisten am Wiener Hof etablierte.