Über das Werk
Apajune, der Wassermann ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker nach einem Libretto von Richard Genée und Camillo Walzel (F. Zell). Die Uraufführung fand am 18. Dezember 1880 im Theater an der Wien statt.
Handlung
In einem walachischen Dorf singt die Braut Natalitza eine Ballade über den Wassergeist Apajune, der jungen Ehefrauen freundlich gesinnt ist. Als sich ein Verwalter als Fürst Prutschesko ausgibt und Natalitza aufs Schloss holen lässt, entspinnt sich ein Verwirrspiel aus Verkleidungen, Verwechslungen und Liebeshändeln, das sich erst auflöst, als ein junger Soldat den wirklichen Fürsten aus einer Notlage rettet und damit eine zuvor verbotene Heirat ermöglicht.
Kulturelle Bedeutung
Bekannt wurde die Operette vor allem durch ihre komische „Qua-Qua“-Froschensemble-Nummer; bei einer Wiederaufnahme 1904 standen mehrere Darsteller auf der Bühne, die später zu Stars von Lehárs „Die lustige Witwe“ wurden.