Über das Werk
Einaktige Opéra bouffe von Jacques Ibert nach einem Libretto von Michel Jean Veber („Nino“), entstanden zwischen Februar und Mai 1926 und uraufgeführt am 28. Januar 1927 am Pariser Théâtre Bériza (Théâtre Fémina).
Handlung
In einer französischen Hafenstadt hat Boniface seine zänkische Frau Angélique so satt, dass er sie zum Verkauf anbietet. Ein Italiener, ein Engländer und ein afrikanischer Käufer erwerben sie nacheinander, geben sie aber alle rasch wieder zurück – selbst der Teufel, der sie zuletzt kauft, hält es mit ihr nicht aus. Erst als niemand mehr bereit ist, sie zu nehmen, wird Angélique fügsam; Bonifaces Schlusswort lässt jedoch offen, ob ihre Wandlung von Dauer ist.
Kulturelle Bedeutung
„Angélique“ wurde Iberts erfolgreichste Bühnenoper und ist bis heute sein meistgespieltes Werk für die Bühne: Bis 1972 erlebte sie allein an der Opéra-Comique 110 Vorstellungen und wurde in ganz Europa und Amerika nachgespielt, meist im Doppelabend mit anderen Kurzopern.