Über das Werk
Alzira ist eine Oper in einem Prolog und zwei Akten von Giuseppe Verdi nach einem Libretto von Salvatore Cammarano, der sich auf Voltaires Tragödie „Alzire, ou les Américains" (1736) stützte. Verdi komponierte das Werk für das Teatro San Carlo in Neapel; die Uraufführung fand dort am 12. August 1845 statt.
Handlung
Die Handlung spielt im Lima des 16. Jahrhunderts während der spanischen Kolonialherrschaft über die Inka. Der Inka-Häuptling Zamoro und Alzira, Tochter des Inka-Fürsten Ataliba, lieben einander, doch der spanische Gouverneurssohn Gusmano zwingt Alzira zur Heirat. Als Zamoro Gusmano bei der Hochzeit ersticht, vergibt der sterbende Gusmano dem Paar.
Kulturelle Bedeutung
Trotz Verdis wachsendem Ruhm blieb Alzira nach einem verhaltenen Start in Neapel und schwachen Aufführungen in Rom und Mailand eines seiner am seltensten gespielten Werke; eine deutsche Erstaufführung kam erst 1998 in Passau zustande.