Ach, Mom!
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Ach, Mom!

Nico Sauer
Theater · 2026
ZeitgenossenPostdramatik

Über das Werk

„Ach, Mom!“ ist ein Bühnenwerk des Komponisten und Regisseurs Nico Sauer, das sich zwischen Schauspiel, Oper und Performance bewegt und den Untertitel „Eine nichteuklidische Seifenoper“ trägt. Sauer bewarb sich damit gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Maria Magdalena Emmerig beim ersten Open Call des Deutschen Theaters Berlin, das 2025 eine Produktion für seine Studiobühne Box ausschrieb; aus knapp 300 anonymen Einsendungen wählte eine Jury aus Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen in zwei Runden dieses Konzept aus. Die Uraufführung in Sauers eigener Regie kam am 17. April 2026 in der Box mit vier Darsteller:innen heraus.

Handlung

Der Abend beginnt als Familien-Sitcom im Wohnzimmer, gefilmt wie mit mehreren Studiokameras, und verlässt diese vertraute Ordnung nach und nach. An die Stelle einer fortlaufenden Handlung treten Verfahren aus der Komposition: Blicke, Gesten und Alltagsroutinen werden wiederholt, überlagert und gegeneinander verschoben, mal sprechen die Spielenden selbst, mal bewegen sie nur die Lippen zu Stimmen aus dem Off, und die Kamera wird selbst zur Mitspielerin. Das Nichteuklidische meint eine Erzählweise, in der Szenen in Schleifen wiederkehren, Räume ineinanderfallen und Zeit nicht geradlinig verläuft. Im Kern geht es um Familienbeziehungen und Vertrauen.

Kulturelle Bedeutung

„Ach, Mom!“ ging als Siegerprojekt aus dem ersten Open Call hervor, mit dem das Deutsche Theater Berlin eine Produktion für die Box ausgeschrieben hat. Nach der Uraufführung im April 2026 blieb die Produktion auch in der Spielzeit 2026/27 im Repertoire der Box.

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Kommende Aufführungen
Deutsches Theater Berlin · Berlin
12. Oktober 2026
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