The Butterfly Effect
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The Butterfly Effect

Cathy Marston
Ballett · 2026

Über das Werk

„The Butterfly Effect" ist ein dreiteiliger Tanzabend des Balletts Zürich (mit dem Junior Ballett Zürich), choreografiert von Ballettdirektorin Cathy Marston gemeinsam mit Ihsan Rustem und Lucas Valente. Das Projekt entstand im engen Dialog mit Klima- und Zukunftsforscher·innen der ETH Zürich – unter Leitung von Chris Luebkeman und unter Mitwirkung u. a. von Sonia Seneviratne und David Bresch – und erregte beträchtliche Aufmerksamkeit. Der Titel verweist auf den „Schmetterlingseffekt": die Einsicht, dass in der Natur alles miteinander verbunden ist und kleinste Eingriffe ins Gleichgewicht große Wirkungen auslösen können.

Handlung

Der Abend besteht aus drei Stücken, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Klimathema nähern. „A Question of Time" hinterfragt unseren rastlosen Lebensstil. „Point of No Return" widmet sich den sich verändernden Jahreszeiten. „What if?" entwirft, wie unsere Welt aussehen könnte, wenn wir alle bewusster lebten. Für Lucas Valente, seit der Spielzeit 2017/18 Tänzer des Balletts Zürich, war es die erste Choreografie auf der großen Bühne des Opernhauses. So verbindet das Projekt künstlerische Reflexion mit wissenschaftlicher Expertise zu einem Appell für ein bewussteres Verhältnis zur Natur.

Kulturelle Bedeutung

„The Butterfly Effect" steht für die wachsende Verschränkung von Tanz und Wissenschaft: Die Zusammenarbeit mit der ETH Zürich macht das Ballett zum Medium der Bewusstseinsbildung über den Klimawandel. Unter Cathy Marston, einer international gefragten Erzähl-Choreografin, öffnet sich das Ballett Zürich zugleich für Nachwuchschoreograf·innen aus den eigenen Reihen. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie klassisch geprägte Compagnien gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und neue Allianzen mit Forschung und Bildung eingehen.

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