Über das Werk
Sweet Charity ist ein Musical von Cy Coleman (Musik), Dorothy Fields (Text) und Neil Simon (Buch), uraufgeführt 1966 am Broadway. Es wurde von Bob Fosse choreografiert und inszeniert und basiert auf Federico Fellinis Film „Die Nächte der Cabiria". Das Werk gilt als eines der ikonischsten Beispiele für Fosses unverwechselbaren Tanzstil.
Handlung
Charity Hope Valentine, eine gutherzige, ewig optimistische Taxitänzerin im New Yorker Tanzlokal Fandango, sehnt sich nach wahrer Liebe und einem besseren Leben. Trotz wiederholter Enttäuschungen durch Männer gibt sie die Hoffnung nie auf. Eine Begegnung mit dem schüchternen, klaustrophobischen Oscar scheint endlich die große Liebe zu bringen – doch als er von ihrer Vergangenheit erfährt, verlässt auch er sie. Charity bleibt allein zurück, aber ungebrochen und „voller Hoffnung lebend".
Kulturelle Bedeutung
Sweet Charity ist berühmt für Bob Fosses stilbildende Choreografie – die laszive Gruppennummer „Big Spender" und das ausgelassene „Rhythm of Life" gehören zu den ikonischsten Tanzszenen der Broadway-Geschichte. Cy Colemans jazzige Partitur und die bittersüße Titelfigur machten das Werk zu einem Klassiker. Die Verfilmung von 1969 mit Shirley MacLaine und zahlreiche Revivals mit Stars wie Gwen Verdon und Christina Applegate sichern ihm einen festen Repertoireplatz.
