Salvatore Giuliano
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Salvatore Giuliano

Lorenzo Ferrero
Oper · 1986
Tragödie

Über das Werk

Einaktige Oper von Lorenzo Ferrero nach einem Libretto von Giuseppe Di Leva, uraufgeführt am 25. Januar 1986 am Teatro dell'Opera di Roma unter der musikalischen Leitung von Gustav Kuhn und der Regie von Luciano Damiani. Das rund 80-minütige Werk entstand im Auftrag des römischen Opernhauses als Ergänzung zu Mascagnis Cavalleria rusticana.

Handlung

Die Handlung folgt dem sizilianischen Banditen Salvatore Giuliano im Westsizilien der 1940er-Jahre: Aus der separatistischen Bewegung EVIS kommend, gerät er in Abhängigkeit von der Mafia, lässt sich zum Anschlag auf eine Kundgebung der Landarbeiter bei Portella della Ginestra hinreißen und wird schließlich von seinem engsten Vertrauten Gaspare Pisciotta verraten und in den Tod getrieben.

Kulturelle Bedeutung

Der Fotograf Lorenzo Capellini dokumentierte die Entstehung der Uraufführungsproduktion 1987 in einem eigenen Bildband. Das Werk wurde auch an deutschen Häusern gezeigt, unter anderem in Würzburg (1987) und Kassel (1996).

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