Über das Werk
Das Musical von Michael Kunze (Buch und Liedtexte) und Sylvester Levay (Musik) wurde 2006 im Raimund Theater in Wien uraufgeführt und basiert auf Daphne du Mauriers Roman von 1938 sowie Alfred Hitchcocks Verfilmung von 1940. Nach „Elisabeth" und „Mozart!" ist Rebecca das dritte große Werk des Duos und zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Musical-Produktionen der 2000er Jahre.
Handlung
Eine junge Frau, die nie ihren Namen nennen wird, begegnet in Monte Carlo dem verwitweten Maxim de Winter und heiratet ihn nach einer stürmischen Werbung. Als neue Herrin kehrt sie mit Maxim auf sein englisches Landgut Manderley zurück — wo der Schatten seiner ersten Frau Rebecca alles beherrscht. Die unheimliche Haushälterin Mrs. Danvers, fanatisch Rebecca ergeben, treibt die junge Ehefrau an den Rand des Wahnsinns. Als ein Schiffswrack Rebeccas Leiche freigibt, kommt die wahre Geschichte ans Licht: Maxim hat seine erste Frau getötet, weil sie ihn erpresste. Manderley brennt in einer dramatischen Schlussszene nieder.
Kulturelle Bedeutung
Rebecca etablierte sich als Standardwerk im deutschsprachigen Musical-Repertoire und wurde in Japan, Ungarn, Schweden und weiteren Ländern nachgespielt. Der Titelsong „Rebecca" sowie das Duett „Mrs. de Winter bin ich!" gehören zu den bekanntesten Nummern des deutschsprachigen Musical-Kanons. Mrs. Danvers zählt zu den begehrtesten Frauenrollen im modernen Musical — psychologisch komplex, stimmlich anspruchsvoll, theatralisch extrem. Eine Verfilmung scheiterte mehrfach, eine Broadway-Produktion wurde 2012 abgesagt.
