Über das Werk
Moby Dick basiert auf dem 1851 erschienenen Roman von Herman Melville und wurde in verschiedenen Theaterfassungen für die Bühne adaptiert. Die Geschichte des besessenen Kapitän Ahab und seiner Jagd auf den weißen Wal gehört zu den großen Erzählungen der Weltliteratur.
Handlung
Der junge Ismael heuert auf dem Walfänger Pequod an, dessen Kapitän Ahab von einer manischen Besessenheit getrieben wird: Er will den weißen Pottwal Moby Dick erlegen, der ihm einst ein Bein abgerissen hat. Die Besatzung wird in Ahabs Rachfeldzug hineingezogen, während die Fahrt sie über die Weltmeere führt. Trotz aller Warnungen seiner Offiziere treibt Ahab die Jagd voran. In der finalen dreitägigen Konfrontation mit dem Wal werden Schiff und Mannschaft vernichtet. Nur Ismael überlebt als einziger Zeuge.
Kulturelle Bedeutung
Moby Dick gilt als einer der bedeutendsten Romane der amerikanischen Literatur und wurde vielfach für Theater, Film und Oper adaptiert. Das Werk ist eine vielschichtige Allegorie über Obsession, den Kampf des Menschen gegen die Natur und die Grenzen menschlicher Erkenntnis.
