Marie Antoinette
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Marie Antoinette

Sylvester Levay
Musical · 2006

Über das Werk

Marie Antoinette ist ein Musical von Sylvester Levay (Musik) und Michael Kunze (Text und Buch), dem Team hinter „Elisabeth" und „Mozart!". Die Weltpremiere fand 2006 in Tokio statt, die deutschsprachige Erstaufführung 2009 in Bremen. Das Werk schildert die letzten Jahre der französischen Königin vor und während der Revolution.

Handlung

Das Musical stellt der historischen Königin Marie Antoinette eine fiktive, bitterarme Pariser Frau gleichen Vornamens gegenüber – „Margrid Arnaud" –, deren Schicksale sich im Strudel der Französischen Revolution verschränken. Während die verschwenderische Hofgesellschaft von Versailles dem Untergang entgegentaumelt, wächst im hungernden Volk der Zorn. Marie Antoinette durchläuft den Weg von der gefeierten, dann gehassten Königin bis zu Gefangenschaft und Hinrichtung unter der Guillotine, während die Revolution ihre eigenen Kinder verschlingt.

Kulturelle Bedeutung

Marie Antoinette vervollständigt gewissermaßen die „Todes-Trilogie" von Kunze und Levay über schillernde, tragische historische Figuren. Wie schon „Elisabeth" verbindet das Werk große sinfonische Pop-Balladen mit einem kritischen Blick auf Macht, Privileg und gesellschaftlichen Umbruch. Besonders in Japan und im deutschsprachigen Raum erfolgreich, gehört es zum charakteristischen Repertoire des „Wiener Musicals".

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