Mamma Mia!
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Mamma Mia!

Benny Andersson
Musical · 1999

Über das Werk

Mamma Mia! ist ein Jukebox-Musical, das die Welthits der schwedischen Popgruppe ABBA – komponiert von Benny Andersson und Björn Ulvaeus – zu einer eigenen Geschichte verwebt; das Buch stammt von Catherine Johnson. Nach der Uraufführung in London 1999 folgte 2001 die Broadway-Premiere. Sonnig, ausgelassen und zum Mitsingen gemacht, wurde es zu einem der größten Publikumserfolge des modernen Musicaltheaters und zur Vorlage zweier erfolgreicher Kinofilme.

Handlung

Auf einer idyllischen griechischen Insel steht die junge Sophie kurz vor ihrer Hochzeit und wünscht sich nichts sehnlicher, als von ihrem Vater zum Altar geführt zu werden – nur weiß sie nicht, wer er ist. Heimlich liest sie im alten Tagebuch ihrer Mutter Donna und lädt drei von deren früheren Liebhabern zur Feier ein, überzeugt, einer von ihnen müsse ihr Vater sein. Als die drei Männer überraschend auftauchen, gerät Donnas Vergangenheit ebenso durcheinander wie Sophies Gewissheiten. Zwischen alten Gefühlen, einem Freundinnen-Wiedersehen und turbulenten Verwicklungen findet jede Figur am Ende zu einer überraschenden Form von Glück.

Kulturelle Bedeutung

Mamma Mia! begründete den weltweiten Boom des Jukebox-Musicals und bewies, dass ein bestehender Pop-Katalog ein abendfüllendes Bühnenstück tragen kann. Mit unverwüstlichen ABBA-Hits wie „Dancing Queen", „The Winner Takes It All" und dem Titelsong verwandelt es Theater regelmäßig in eine ausgelassene Party. Die Verfilmung von 2008 mit Meryl Streep machte den Stoff endgültig zum globalen Phänomen. Bis heute läuft das Stück rund um den Globus und gilt als Inbegriff des Feelgood-Unterhaltungsmusicals.

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