Il crociato in Egitto
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Il crociato in Egitto

Giacomo Meyerbeer
Oper · 1824

Über das Werk

Melodramma eroico (Opera seria) in zwei Akten von Giacomo Meyerbeer nach einem Libretto von Gaetano Rossi, uraufgeführt am 7. März 1824 am Teatro La Fenice in Venedig. Das letzte von Meyerbeers italienischen Werken spielt zur Zeit der Kreuzzüge in Damiette, Ägypten.

Handlung

Der als vermisst geltende Kreuzritter Armando lebt heimlich am Hof des ägyptischen Sultans Aladino und hat sich mit dessen Tochter Palmide vermählt, die zum Christentum übertrat und ihm einen Sohn gebar. Als der Ordensmeister Adriano zu Friedensverhandlungen anreist und Armando erkennt, gerät dieser zwischen die Fronten; der ehrgeizige Vizier Osmino nutzt die Lage für eine Verschwörung gegen den Sultan. Nachdem Osmino entlarvt ist, verzeiht Aladino, und Armando und Palmide werden vereint.

Kulturelle Bedeutung

Die Partie des Armando war die letzte große Opernrolle, die eigens für einen Kastraten geschrieben wurde – für den berühmten Sänger Giovanni Battista Velluti. Der rasche internationale Erfolg in Florenz, Triest, London und Paris begründete Meyerbeers Ruf außerhalb Italiens und bahnte den Weg zu seinen späteren Grand opéras.

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