Francesca da Rimini
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Francesca da Rimini

Riccardo Zandonai
Oper · 1914
Tragödie

Über das Werk

Tragödie in vier Akten und fünf Bildern von Riccardo Zandonai nach einem Libretto von Tito Ricordi, das Gabriele D'Annunzios gleichnamiges Versdrama (1901) für die Opernbühne einrichtete; dieses wiederum folgt der Episode um Francesca und Paolo in Dantes Inferno. Uraufführung am 19. Februar 1914 am Teatro Regio in Turin unter der Leitung von Ettore Panizza.

Handlung

Francesca da Polenta wird durch eine Täuschung mit dem hässlichen, aber mächtigen Gianciotto Malatesta verheiratet, während sie in Wahrheit dessen schönen Bruder Paolo für ihren Bräutigam hielt. Die beiden verlieben sich ineinander und beginnen eine heimliche Affäre. Als Gianciotto das Paar beim gemeinsamen Lesen der Geschichte von Lancelot und Guinevere überrascht, ersticht er in rasender Eifersucht sowohl Paolo als auch Francesca.

Kulturelle Bedeutung

Francesca da Rimini blieb Zandonais erfolgreichstes und bis heute meistgespieltes Werk; die deutsche Erstaufführung folgte bereits 1925 am Landestheater Altenburg. Die opulente, an den französischen Impressionismus angelehnte Orchestrierung gilt als Zandonais Antwort auf den zeitgleichen Verismo Puccinis und Mascagnis.

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