Über das Werk
Fatinitza ist eine Operette in drei Akten von Franz von Suppé, uraufgeführt 1876 in Wien. Das Libretto von F. Zell und Richard Genée spielt während des Russisch-Türkischen Kriegs und ist berühmt für seine Hosenrollen-Verwicklungen.
Handlung
Der junge russische Leutnant Wladimir muss sich in einer militärischen List als Frau verkleiden — als „Fatinitza". Die Verkleidung führt zu einer Kette komischer Verwechslungen, als sich der General in die vermeintliche Fatinitza verliebt und das Mädchen Lydia in den echten Wladimir. Zwischen Kriegswirren, Gefangenschaft und Harem lösen sich die Verwicklungen schließlich glücklich auf.
Kulturelle Bedeutung
Fatinitza war einer der größten Operettenerfolge Suppés und festigte seinen Ruf als Meister der Wiener Operette. Der zündende Marsch der Oper wurde weit über das Werk hinaus populär.
