Über das Werk
Johann Strauss II. schuf mit dieser Operette in drei Akten das Meisterwerk der Wiener Operette; die Uraufführung fand 1874 am Theater an der Wien statt. Das Libretto von Carl Haffner und Richard Genée basiert auf dem französischen Lustspiel „Le réveillon".
Handlung
Gabriel von Eisenstein soll eine kurze Gefängnisstrafe antreten, lässt sich aber von seinem Freund Dr. Falke überreden, vorher noch den Ball des Prinzen Orlofsky zu besuchen. Dort erscheint auch Eisensteins Frau Rosalinde inkognito, und es kommt zu einem Verwirrspiel der Identitäten mit Flirt, Champagner und Maskeraden. Am nächsten Morgen im Gefängnis lösen sich alle Verwechslungen auf. Falke enthüllt, dass er den gesamten Abend als Rache für einen früheren Streich inszeniert hat.
Kulturelle Bedeutung
Die Fledermaus ist die Königin der Wiener Operetten und gehört als Neujahrsklassiker zum Kulturgut des deutschsprachigen Raums. Das Werk verkörpert den Geist der Wiener Lebensfreude und des Champagner-Übermuts und setzt mit seinen Walzern und Ensembles den Goldstandard der Operettenkunst.
