Über das Werk
Bonnie & Clyde ist ein Musical von Frank Wildhorn (Musik) mit Texten von Don Black und einem Buch von Ivan Menchell, uraufgeführt 2009 in San Diego, 2011 am Broadway. Es erzählt die Geschichte des berüchtigten amerikanischen Verbrecherpaars der Großen Depression und ist im deutschsprachigen Raum besonders erfolgreich.
Handlung
Im Texas der Depressionszeit träumen die junge Kellnerin Bonnie Parker von Ruhm als Schauspielerin und der Kleinkriminelle Clyde Barrow von einem großen Leben jenseits der Armut. Aus ihrer leidenschaftlichen Liebe wird eine gemeinsame Verbrecherlaufbahn: Überfälle, Schießereien und eine immer brutalere Flucht vor dem Gesetz machen die beiden zu Medienstars. Gefeiert von einer notleidenden Öffentlichkeit und gejagt von der Polizei, steuern Bonnie und Clyde unaufhaltsam auf ihr gewaltsames Ende in einem Kugelhagel zu.
Kulturelle Bedeutung
Bonnie & Clyde verbindet Wildhorns melodischen Stil mit Anklängen an Country, Rockabilly, Gospel und Blues der 1930er-Jahre. Obwohl der Broadway-Lauf kurz war, wurde das Werk im deutschsprachigen Raum – etwa in Hamburg, Wien und an zahlreichen Stadttheatern – zu einem großen Erfolg. Es behandelt die Faszination und den Mythos krimineller Außenseiter und den Hunger nach Ruhm in Zeiten gesellschaftlicher Not.
