Das Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt, ursprünglich 1821 als Schauspielhaus von Karl Friedrich Schinkel erbaut, ist eines der schönsten klassizistischen Bauwerke Berlins und Heimat des Konzerthausorchesters Berlin. Schinkel errichtete den Bau nach einem Brand des Vorgängertheaters und schuf mit der monumentalen Säulenfront und der breiten Freitreppe eine Ikone des preußischen Klassizismus. Nach schwerer Kriegszerstörung und einem aufwändigen Wiederaufbau in der DDR wurde das Haus 1984 als Konzertsaal wiedereröffnet. Am gleichen Ort wurde 1821 Carl Maria von Webers „Freischütz" uraufgeführt — im Vorgängerbau, an den die Geschichte des Hauses anknüpft. Heute ist das Konzerthaus mit seiner Lage zwischen Deutschem und Französischem Dom einer der prächtigsten Konzertorte Berlins.
Schinkel gestaltete nicht nur das Gebäude, sondern auch dessen Inneneinrichtung bis zu den Leuchtern — ein Gesamtkunstwerk preußischer Klassik aus einer Hand.
