Das Kimmel Center for the Performing Arts ist das wichtigste Konzerthaus Philadelphias und Heimat des weltberühmten Philadelphia Orchestra. Es liegt an der „Avenue of the Arts" an der South Broad Street und wurde 2001 nach Plänen des Architekten Rafael Viñoly eröffnet, markant überspannt von einem gewölbten Glasdach. Der große Saal – ursprünglich Verizon Hall, seit 2024 zu Ehren der in Philadelphia geborenen Altistin Marian Anderson in Marian Anderson Hall umbenannt – fasst rund 2.500 Zuhörer und ist für seine warme, holzverkleidete Architektur und sorgfältige Akustik bekannt. Zum Komplex gehört außerdem das kleinere, flexible Perelman Theater. Als kulturelles Zentrum der Stadt bündelt das Kimmel Center Orchesterkonzerte, Kammermusik, Tanz und Gastspiele und bildet gemeinsam mit der benachbarten Academy of Music das Herzstück des Musiklebens von Philadelphia.
Der große Konzertsaal ist im Inneren der Form eines Violoncellos nachempfunden.
