Das Hebbel am Ufer, kurz HAU, ist eines der wichtigsten Häuser für zeitgenössische Performance, Tanz und Theater in Deutschland. Der Verbund aus drei Spielstätten — HAU1 in der Stresemannstraße (ehemals Hebbel-Theater von 1908), HAU2 in der Hallesches-Ufer und HAU3 in der Tempelhofer Ufer — wurde 2003 gegründet und gilt international als Referenzadresse für experimentelles Gegenwartstheater. Das HAU hat kein festes Ensemble, sondern kuratiert internationale Produktionen und Koproduktionen. Unter Intendantinnen wie Annemie Vanackere entwickelte sich das HAU zu einem Ort für postdramatisches Theater, Dance Theater und performative Installationen. Renommierte Künstler wie Rimini Protokoll, Constanza Macras oder She She Pop haben am Haus ihre wichtigsten Arbeiten entwickelt oder uraufgeführt. Das HAU versteht sich als offener Raum für gesellschaftliche und ästhetische Debatten und spielt eine Schlüsselrolle in der Berliner Freien Szene. Festivals wie „Tanz im August\" oder „Foreign Affairs\" haben das HAU als ihre zentrale Spielstätte gemacht.
Das HAU vereint drei Spielstätten in Berlin-Kreuzberg und ist eines der wichtigsten Häuser für zeitgenössischen Tanz und postdramatisches Theater in Europa.
